
West Virginia
West Virginia ist der 35. Bundesstaat der USA und liegt südlich von Pennsylvania eingeschlossen zwischen Ohio River im Westen, dem Appalachen-Gebirge im Osten und Maryland und Virginia im Süden.
Ein Synonym für diesen Staat ist auch "Mountain State" (Gebirgsstaat), da er durch seine bergige Landcharakteristik unverwechselbar ist. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt ca. 457 Meter über NN und ist damit höher als bei jedem anderen Bundesstaat östlich des Mississippi. Die höchste Erhebung bietet der Gipfel des Spruce Knob im Osten mit 1.482 Metern.
West Virginia erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 62.700 Quadratkilometern und beheimatet knapp 1,9 Millionen Einwohner, davon ca. 57.000 in der Hauptstadt Charleston. Ca. 95% der Einwohner sind weißhäutig, ca. 3,2% sind afrikanischstämmig.
Insbesondere Naturliebhabern bietet West Virginia ein unvergessliches Erlebnis: 65% des Territoriums sind bewaldet und mit Flüssen durchzogen.
Dementsprechend gibt es eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt zu entdecken. Auch ist der Staat bekannt für seine Wander-, Ski- und Raftingstrecken.
Gegründet wurde West Virginia offiziell am 20. Juni 1863 mit Aufnahme in den Staatenbund der USA.
Bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg waren die zum heutigen Staatsgebiet zählenden 50 Gebirgscounties noch Teil von Virginia. Vorherrschend waren und sind die Landwirtschaft, Bergbau, Kunsthandwerk und industrielle Produktion. In den letzten Jahren kam vermehrt der Natur- und Erlebnistourismus hinzu.
Weitere bedeutende Städte in West Virginia sind die Großstädte Huntington, Parkersburg und Morgantown.
Das Staatswappen zeigt einen Farmer und einen Minenarbeiter (stellvertretend für die historisch bedeutendsten Wirtschaftszweige Landwirtschaft und Bergbau), sowie das Motto "Montani Semper Liberi" (Bergleute sind immer frei). Die beiden Gewehre versinnbildlichen die sehr bewegte Bürgerkriegsgeschichte.
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